Hinweis
Der Inhalt dieser Seite stammt von verschiedenen Hobby-Autoren. Die Geschichten die sie verfassen, sind keine Meisterwerke. Sie enthalten bestimmt Gramatikfehler und es fehlen bestimmt einige Satzzeichen. Die Korrektur von Dritten wird ebenfalls nicht von Profis durchgeführt.
Wer die Kurzgeschichten dennoch lesen möchte, dem wünschen wir viel Spass dabei. Jede konstruktive Kritik ist gern gesehen und hilft den Hobby-Autoren bei ihrer Weiterentwicklung.

zur Serie A: Anarchy World

zur Serie B: Meine Schwester heißt Polyester



  Startseite
    Serie A
    Serie B
    News
    Releases
  Über...
  Archiv
  Charaktere
  Romane
  Technik
  Autoren
  Links
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

Webnews



http://myblog.de/acantophis3

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Anarchy World XP-4 Saga Band 1

2.
17. März 2.94.59 n. C.
Afinia

 

Bezirk 231 meinte sie?, dachte ich.
Mein Vater muss immer über Bezirk 231 wenn er von der Arbeit nach Hause kommt.
Völlig desorientiert blicke ich auf den schwarzen Plasmabildschirm den ich soeben ausgemacht hatte. Manchmal ist es sehr amüsant von den Schicksalen anderer Menschen zu erfahren, sofern es witzige Geschichten sind.

   In meinem Magen sammeln sich nun Ameisen die unaufhörlich anfangen darin herumzukrabbeln. Ich blicke auf die digitale Uhr über dem Fenster. Sie zeigt mir an das es bereits 16:32 ist. Um diese Zeit befindet sich mein Vater immer auf dem Heimweg. Erst letzten Monat hat er sich einen seiner Kindheitsträume erfüllt. Fast dreißig Jahre hatte er gespart um sich seine Yalmaha de Stiletto leisten zu können. Der Sportflitzer ist nicht billig. Allein das Construktion-Kit kostet über 2 Millionen Credits. Und Geld ist Mangelware für Leute die nicht schon als Söhne oder Töchter reicher Leute geboren worden waren.

Und nun könnte er tot sein?

   Meine Magenschmerzen werden immer schlimmer. Meinen Vater habe ich immer gehasst. Er hatte nichts Besseres zu tun als mir immer vorzuwerfen das ich am Tode meiner Mutter schuld bin. Immer zeigte er mir dass ich für ihn einen Dreck wert bin.
Nicht so intelligent und erfolgreich seih wie meine Schwester. Dabei hat Aioana nicht mal einen Job und lebt von dem bisschen Geld das mein Vater bei seiner Arbeit verdient.
   Als Warenpacker bei großen Handelslagern verdient man nicht sehr viel. Es reicht manchmal nicht mal dazu um die Miete zu bezahlen. Und immer ich darf dann mit meinem selbst verdienten Geld die aufkommenden Rechnungen bezahlen. Auch wenn ich es hier in dieser kleinen Stinkbude hasse so bin ich doch bereit für ein Dach über dem Kopf dieses Opfer zu bringen. Eine eigene Wohnung kann ich mir von meinem Verdienst auch nicht leisten, Freunde besitze ich genauso wenig wie den Willen zur Veränderung. Da lebe ich doch lieber weiter mit meinem Vater und meiner Schwester in diesem Drecksloch.

   Doch wie für lange noch?, denke ich mir.

Wenn mein Vater wirklich bei diesem Totalausfall ums Leben gekommen sein könnte dann werde ich nicht mehr lange hier leben. Was aus meiner Schwester wird ist mir völlig egal. Ich hasse sie genau wie meinen Vater. Sie ist sein Liebling, nicht ich obwohl ich mehr erreicht habe als sie. Da Aioana immer alles bekommt was sie will bildet sie sich ein sie wäre was besseres als ich.

 

*

 

Gerade sitzt sie in ihrem Zimmer mit ihrem Freund Nardos. Dieser kleine Stimpack abhängige Junky hat sich vor einem Jahr bei ihr eingenistet und ist seitdem nicht mehr gegangen. Nun hängen sie jeden Tag zusammen und können ihre Finger nicht von sich lassen. Nardos hat manchmal seine Anfälle wenn er mal wieder kein Geld für seine Drogen hat.

   Dann wird er immer gewalttätig und schlägt Aioana halb zusammen. Auch meinen Vater hat dieser kleine Spritzer schon einmal mit dem Messer bedroht. Allerdings kam Nardos nicht gegen ihn an. Paps warf ihm einen Stuhl entgegen der natürlich nicht auf Nardos landete aber unserem Tisch ein Bein abschlug. Nardos war jedenfalls so abgelenkt das er gar nicht merkte wie Paps auf ihn zu gerannt kam und seinen Ellenbogen in dessen Magengrube setze. Nachdem mein Vater Nardos Respekt beibrachte war der kleine verseuchte Fex auf einmal ganz zahm und schleimte die darauf folgenden Wochen wie eine Schnecke. Seither gab es auch keine Ausraster mehr von ihm. Mein Vater gab diesem kleinen Mistkerl auch öfter das nötige Geld, den Rest erpresste er aus Aioana heraus nachdem er sie mal wieder richtig verdroschen hatte.

   Meine arme verwirrte Schwester. Manchmal wenn man es aus ihrem Zimmer rumpeln hört tut sie mir sogar etwas leid. Sie kann sich einfach nicht von diesem Scheusal lösen. Nardos wickelt sie immer wieder um den Finger und sie fällt auf seine Lügen leichtgläubig herein.

27.4.08 14:36
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung