Hinweis
Der Inhalt dieser Seite stammt von verschiedenen Hobby-Autoren. Die Geschichten die sie verfassen, sind keine Meisterwerke. Sie enthalten bestimmt Gramatikfehler und es fehlen bestimmt einige Satzzeichen. Die Korrektur von Dritten wird ebenfalls nicht von Profis durchgeführt.
Wer die Kurzgeschichten dennoch lesen möchte, dem wünschen wir viel Spass dabei. Jede konstruktive Kritik ist gern gesehen und hilft den Hobby-Autoren bei ihrer Weiterentwicklung.

zur Serie A: Anarchy World

zur Serie B: Meine Schwester heißt Polyester



  Startseite
    Serie A
    Serie B
    News
    Releases
  Über...
  Archiv
  Charaktere
  Romane
  Technik
  Autoren
  Links
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

Webnews



http://myblog.de/acantophis3

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Anarchy World XP-4 Saga Band 1

Aioana

 

Nardos liegt schlafend auf dem Bett. Seine Haare liegen wild durcheinander auf dem Kopfkissen. Es weißt feuchte Flecken auf die von Nardos Speichel erschaffen worden waren den er stark absondert aufgrund von Stimstereoiden die er letzte Nacht zu sich genommen hat. Nardos Arme und Beine sind ziemlich dünn, wenn man nicht wüsste das er Drogen abhängig ist würde man meinen er hätte eine Essstörung.

   Aioana sitzt neben ihm und hat ihre Beine angewinkelt. Sie hat ihre Arme auf den Knien verschränkt und blickt ziellos auf das Bettlaken. Vor einer Stunde war sie wach geworden und sitzt seitdem so dar. Doch nun schiebt sie ihre Füße über die Bettkante und zieht ihren strammen Hintern hinterher.  Sie torkelt noch immer schläfrig zu einem Stuhl auf dem sie ihre Kleidung abgelegt hatte. Sie stülpt sich langsam ihr Oberteil über den Kopf und eilt zu ihrem Schrank. Dort holt sie sich eine Zigarette aus einem kleinen Kästchen und zündet sie sich an. Nardos fängt an sich auf die andere Seite zu rollen und bleibt dort weiterhin ruhig liegen.

   Aioana wühlt sich barfüssig durch eine Menge länger herumliegende Blätter und Verpackungen.  Ihr Magen knurrt vor sich hin. Seit gestern früh hat sie nichts mehr essbares vor sich gehabt. Ihr Weg führt sie zur Zimmertüre und in die Küche.

   Afinia sitzt wieder auf dem Sofa und schiebt sich eine Gabel Instant-Nudeln in den Mund. Sie hatte gar nicht bemerkt wie ihre Schwester das Zimmer verlassen hatte und hinter ihr vorbeiging. Aioana sucht im Küchenschrank nach einem Glas und klirrt mit den Gläsern herum.
   „Du hast es noch nicht gehört oder?“ fragt Afinia ohne sich umzudrehen.

„Was denn gehört Heuschrecke?“ Aioana lässt sich immer wieder böse Namen für ihre Schwester einfallen. Doch Afinia ignoriert diese Worte mittlerweile.

„Heute gab es im Bezirk 231 einen Ausfall der Strassen genau um die Zeit in der Papa immer nach Hause fährt.“ Aioana hat sich für ein Glas entschieden und füllt sich Leitungswasser hinein. „Ach tatsächlich. Und was willst du mir damit sagen?“ entgegnet sie. „Das Paps tot sein könnte.“, spricht Afinia mit gesenktem Ton.

   Aioana blickt in ihr Glas und wartet einige Augenblicke. Sie weiß genau wenn es ihren Vater nicht mehr geben sollte wäre sie verloren. Wohin sollte sie gehen wenn ihre Schwester recht hat und er wirklich nicht mehr zurückkommt. „Wann war es denn?“ fragt sie kurzer Hand darauf. Afinia erzählt ihr von der Uhrzeit und der Nachrichtenmeldung.

27.4.08 14:37
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung