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Der Inhalt dieser Seite stammt von verschiedenen Hobby-Autoren. Die Geschichten die sie verfassen, sind keine Meisterwerke. Sie enthalten bestimmt Gramatikfehler und es fehlen bestimmt einige Satzzeichen. Die Korrektur von Dritten wird ebenfalls nicht von Profis durchgeführt.
Wer die Kurzgeschichten dennoch lesen möchte, dem wünschen wir viel Spass dabei. Jede konstruktive Kritik ist gern gesehen und hilft den Hobby-Autoren bei ihrer Weiterentwicklung.

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Anarchy World XP-4 Saga Band 1

3.
17. März 2.94.59 n. C.
Hager Kamir

 

Im 233 Bezirk unter der 128 Landezone liegt die Firma MAK-Tech Companys. Spezialisiert auf Fahrzeugbauteile und Schiffspositronik für größere Raumfrachter. Die Fabrik selbst besteht aus drei je 5x3x2,5km großen Räumen in denen die Fliesbänder und Lagerhallen untergebracht sind. Die Wände der Lagerhallen bestehen aus metallischen Gitterkäfigen. An der Decke befindet sich ein Lastenkran der frei durch alle drei Hallen an einem Schienenetz bewegt werden kann.

   Firmenleiter ist ein gewisser Hager Kamir, einer der Top Hersteller von Schiffspositronik und galaxienbekannt für die guten Erzeugnisse seiner Mitarbeiter. Das ist auch das Markenzeichen der Firma, die Positronik wird nicht wie üblich von Maschinen hergestellt sondern von Menschen.
   Hager sitzt gerade an seinem Schreibtisch. Er ist ein kleiner schlanker 38 Jahre alter Solitus. Sein Gesicht ziert eine lange Narbe die er vor achtzehn Jahren bei einem Kampfeinsatz auf dem Planetoiden RADOS-10 mitgenommen hatte. Ein Jahr nach dem Vorfall wurde die Einheit der er angehörte aufgelöst und er bekam eine Millionenschwere Abfindung. Drei Jahre später eröffnete er von dem Geld das er bekommen hatte die kleine Firma KAMERS, die Anfangs noch Einzelkomponente für Schiffspositronik herstellte. Als KAMERS von MAK-Tech aufgekauft und er als Abteilungsleiter für den Bereich Kleinpositronik auserkoren wurde, konnte er noch nicht ahnen das er in den nächsten sechs Jahren zum Firmenleiter aufsteigen würde.
   Er ist seit mehr als 35 Stunden wach und fährt mit seinem Finger über den Touchscreen des Holos vor seinem Gesicht. Kurz wischt er sich den Schlaf aus den Augen. „Bald hab ich es geschafft“ murmelt er mit ein klein wenig Vorfreude auf seinen Feierabend. In der Halle die er von seinem Büro aus beobachten kann arbeiten gerade die letzten Angestellten.

   Gerade wollte er seine Datei speichern da ertönt die Türklingel. Hager verdreht die Augen und denkt sich wer nun noch stören könnte. Hoffentlich nicht einer seiner Arbeiter der seine Extraschicht verlängern möchte. Er erhebt sich langsam von seinem Stuhl und schlendert zur Tür. Durch die auf einem kleinen Terminal neben der Tür einsehbaren Kamera kann er einen Blick auf einen seiner Mitarbeiter werfen der stramm Richtung Türe blickt.

   „Wehe es ist nichts wichtiges“, knurrt Hager weiter. Das Schloss öffnet sich. Hager Kamir wollte gerade fragen was der Sinn der Störung sein soll da spürt er einen brennenden Schmerz an seinem Bein, der ohrenbetäubende Knall eines Langstrecken Gewehrs kommt erst eine Sekunde später in den hörbaren Bereich, als ein schwarz uniformierter mit einer Strumpfmaske aus dem Nichts erscheint und Hager entgegen stampft. „Bleib wo du bist!“ brüllt er lautstark und richtet Hager Kamir das Gewehr entgegen. Hager kommt innerhalb von Sekunden wieder von seinem Schock runter und erblickt durch die Beine des Eindringlings den ausblutenden Körper des Arbeiters der gerade noch auf der Kamera zu sehen war.

   „Was zum Teufel willst du hier!?“ brüllt Hager dem Eindringling entgegen. Dieser bleibt jedoch kühl und entschlossen.

„Du weißt wer mich geschickt hat Hager Kamir.“, und nickt mit dem Kopf, das Gewehr bleibt ruhig. „So ist das also, wenn diese Hunde mit Diplomatie nicht voran kommen dann wird Gewalt die ausführende Exekutive!“

 

*

 

Aibrak, Kamirs Stellvertreter, ist der Schuss aus dem Büro seines Vorgesetzten nicht entgangen. Er eilt mit seinen beiden Kollegen in Richtung der Büroräume. Jeder von ihnen ist mit einem Werkzeug als Waffe ausgerüstet. Auf halben weg hören sie mehrere Feuersalven.

   Hager hat es geschafft an seine SMP zu kommen und feuert auf den Eindringling. Dieser jedoch ist kaum zu treffen da er immer wieder ins Nichts entschwindet.
   Wieder einmal ist er nicht auffindbar. Hager kneift die Augen zusammen und konzentriert sich auf die Umgebung in der plötzliche Stille eingekehrt ist. Entsinne dich deiner Zeit im Militär Hager Kamir., denkt er in sich gekehrt. Agenten sind durch bestimmte Merkmale in der Umgebung zu erkennen. Hitzewallungen der Luft, wenige Sekundenbruchteile auftauchende Schatten und…seine Gedanken werden unterbrochen. „Das ist es!“ Hager feuert auf den Schrank rechts von sich auf dem er eine kurze Veränderung des darauf fallenden Lichts zu erkennen vermutete.

   Der Eindringling erscheint aus dem Nichts, Hager hatte ihn nicht getroffen aber er hat ihn entdeckt und feuert weitere Kugeln auf den Agenten. Dieser eilt im Kreis durch den Raum und feuert in wenigen Sekunden sein ganzes Gewehrmagazin auf die Wand vor sich, diese zerbröckelt und wird marode. Genau richtig um mit einem Satz durch zu springen.

   Hager konnte dem ganzen überhaupt nicht folgen, er erblickte nur die Staubwolke die sich an der Wand ausbreitete. Aibrak betritt als erstes den Raum. Er sieht seinen Chef am Boden knien. Hager erschrickt und richtet seine Waffe auf Aibrak. „Hey! Verdammt noch mal ich bin es, Aibrak.“ stammelt dieser. Hager nimmt die Waffe runter. „Was ist hier geschehen?“ fragt Aibrak weiter.
   „Ein Agent von Omni-Tek hat versucht mich zu töten.“, Hager Kamir verschnauft kurz. „Die Schweine haben auf den diplomatischen Weg verzichtet. Aber meine Firma bekommen sie nicht!“, und hustet. Der Agent hatte Hager einen Streifschuss an der Seite zugefügt.

„Los ihr zwei er muss hier noch irgendwo sein, sucht ihn!“ wendet sich Aibrak zu seinen Kollegen die sofort hinuntergehen.

   Hager Kamir öffnet sein PDA und gibt einen Durchruf an alle seine Kollegen aus. Er wusste das noch weitere Leute von Omni-Tek bedroht worden waren denen auch Attentäter auf den Hals gehetzt werden. Was nach einigen Minuten auf seinem PDA für Nachrichten eintreffen lässt ihn zu einem Schluss kommen: Revolte!

   Kurz blickte er auf den vorhin getöteten Arbeiter, Hager kannte ihn nicht so gut, aber er wusste das dieser Mann zwei Töchter hinterlässt. Von nun an müssen sie ohne ihren Vater weiterleben. Er bedauerte nicht mehr in der Personalkartei nach den Angehörigen des kürzlich verstorbenen zu suchen, denn er wusste das der Agent zurückkommen würde und musste so schnell es geht von hier verschwinden.

   Er ballte seine Faust fest zusammen, sodass es ihm wehtat. Damit diese beiden jungen Menschen sowie die gesamte weitere Bevölkerung XP-4s, ohne Tyrannei durch Omni-Tek weiter in Freiheit leben können kann, musste sich etwas ändern.

27.4.08 14:37
 


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