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Der Inhalt dieser Seite stammt von verschiedenen Hobby-Autoren. Die Geschichten die sie verfassen, sind keine Meisterwerke. Sie enthalten bestimmt Gramatikfehler und es fehlen bestimmt einige Satzzeichen. Die Korrektur von Dritten wird ebenfalls nicht von Profis durchgeführt.
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Anarchy World XP-4 Saga Band 1

*

 

Konstanz Tirbol, Orela Karat, Tam Minras sowie Augene Malster, wie auch Aibrak und 18 andere ihrer Mitarbeiter hatten beschlossen sich vor OT zu verstecken und eine Gruppe ins Leben zu rufen die sich selbst „Freie Händler X4“ nennt. Sie wollen eine Revolte starten um in dem daraus resultierenden Chaos den Präsidenten James Drawin der Omni-Tek auf XP-4 vertritt heimlich zu beseitigen. Sie wussten auch genau wie es stattfinden sollte.

   Einmal im Monat reist Drawin für 5 Tage vom Planeten ab um außerplanetarisch einige Dinge zu erledigen. Genau da wollten sie zuschlagen! Doch zuerst mussten sie überall auf dem Planeten die Menschen gegen OT aufbringen. Dies war der leichteste Teil ihres Plans.

   Vor zwei Monaten gab es schon mal einen Angriff der Bürger gegen das Omni-Tek Bürogebäude im 78 Bezirk, der mit dem Einsatz von Gewalt blutig niedergeschlagen wurde. Grund für den Aufstand war das dieser Gebäudekomplex vor Omni-Tek´s Übername ein Wohnblock war. Die Bürger fühlten sich vertrieben und wollten ihr Zuhause mit einem Protest zurück erlangen. Als ein Junger Mann einen OT Beamten mit einem Stein beworfen hatte und darauf niedergeschossen wurde geriet die Menge von über dreihundertausend Menschen in Rage und griffen das OT Personal an.

   „Wir wissen von 60 anderen Wohnblöcken aus denen auch Familien mit ihren Kindern vertrieben wurden, nur um dort andere Geschäftszweige OT´s einzurichten.“ , erzählt Hager den anderen Vier seinen Plan, „Die Vertriebenen haben sich alle in der Nähe der Klärwerke drei Blocks weiter weg des OT Hauptsitzes niedergelassen. Wir werden zu ihnen stoßen und ihnen unser Vorhaben näher bringen. Doch zuerst müssen wir Waffen organisieren damit der Aufstand den sie für uns anzetteln werden eine reelle Chance hat. Sie werden überrascht sein wenn wir bei ihnen mit einer CARGOSHIP Ladung aufkreuzen. Da Orela in ihrer Firma den Bau von Waffen überwacht hatte und viele Waffendepots kennt wird sie uns erzählen wie wir am besten an die Waffen in so einem Lager herankommen können.“

   Hager nickt Orela auffordernd zu. Orela Karat war Chefin bei „Clancy´s Weapons and Battelsuits“ einer Firma die für die Herstellung von Waffen und Kampfanzügen zuständig war. Sie hatte die Befugnis über achthunderttausend Mitarbeiter.

   Orela war eine junggebliebene Solitus Frau mitte 33. Hager kannte sie noch aus seiner Zeit beim Militär, in dem sie in der gleichen Einheit dienten. Sie war damals für die Funktionstüchtigkeit der Ausrüstung zuständig. Ihre blonden Rückenlangen Haare lässt sie gerne in einem Zopf zusammengebunden. Da einige der Haare nicht im Haargummi hängen bleiben fallen sie ihr immer wieder über die Stirn ins Gesicht. Mit ihren spitzen mit dunklem Lila bemalten Lippen und der Strähne die ihr über das rechte Auge führte fand Hager sie manchmal immer noch sehr anziehend.

   Orela war seit der Zeit in der Einheit schon immer Bestandteil seiner erotischen Träume, in denen sie ihn verführte und ihm schöne Stunden bescherte. Doch leider bleibt es wohl nur bei seinen Träumen dachte er sich. Orela hatte schon damals nichts für ihn übrig. Sie ließ ihn immer abblitzen wenn er versuchte sie zu umgarnen und ihr näher zu kommen.

 

*

 

Mrs. Karat stellte sich an den Platz an dem Hager zuvor seine Rede gehalten hatte und schnaufte tief durch. „Nach reiflichen Überlegungen habe ich das Waffendepot im 83 Bezirk als unser Ziel auserkoren. Die Vorteile sind, dass wir die gestohlenen Waffen schneller in den Klärwerksbezirk abtransportieren können, da sich maximal 2 Bezirke weiter unser Ziel befindet. Einziger Nachteil ist das dieses Waffendepot stärker besetzt wird als die anderen. Grund dafür sind die nicht vorhandenen Sicherheitsvorkehrungen im Klärwerk.“, durch Orelas starke Gestikulierung fallen ihr die Strähnen ins Gesicht die sie kurzerhand wieder zurücklegt.

   „Das Waffendepot besitzt 4 Eingänge, davon sind zwei große Schleusentore. An jedem Eingang befinden sich 2 Wachen an den Türen selbst und weitere zwei patrolieren zwischen den Eingängen am Zaun hin und her. Die Türen werden von Schwerlaser Geschützen des Typs Mark II bewacht und feuern auf jeden nicht registrierten Konvoi. Die Steuerung für diese Geschütze liegt im dritten Stock in dem sich auch die Lagerverwaltung befindet. Den Zugang dazu erhält man in einem Abwasserturm der sich auf der Südseite der Gebäudes befindet. Der Zugang zu diesem Turm geschieht über die Kanalisation. Im dritten Stock befinden sich zwei Wachmänner die mit EQUALIZERPISTOLEn ausgestattet sind. Der Kontrollraum selbst wird komplett Computergesteuert. Aren Nephir einer meiner Ex-Mitarbeiter besitzt eine Legitimation für das Computersystem. Er wird die Geschütze für uns abstellen.“, Orela holt tief Luft.

   „Auf der Ladeplattform stehen jeden Morgen um 9:00 Uhr IPZ[1] bereits vollgeladene CARGOSHIPS bereit, die am Vorabend im Lager angekommen sind und gegen 14:00 IPZ wieder auslaufen. Diese werden wir uns nehmen. Sie enthalten pro CARGOSHIP dreihundertfünfzigtausend Waffen aller Art. Das Reicht vollkommen um jedem eine abzugeben.“, grinst sie mit fröhlicher Mine.

   Hager Kamir grinst Orela ebenso fröhlich zurück. „Da Aibrak vor zwei Tagen zu den Obdachlosen im Klärwerk aufgebrochen ist und sie versucht für uns zu gewinnen müsste ich heute im Laufe des Tages eine Nachricht von ihm bekommen in der er mir deren Zustimmung mitteilt. In zwei Tagen werden wir dann die Waffen besorgen um drei weitere Tage später dann endlich die Revolute zu starten.“, wirft Hager dazwischen.

   „Bevor wir den genauen Ablauf unseres Beutezugs erläutern, hat einer von euch irgendwelche Fragen?“ Konstanz Tirbol der schmächtige Opifex hebt seine Hand. „Und was ist wenn die aus ihren Wohnungen herausgeschmissenen Obdachlosen keine Revolte für uns anzetteln?“, fragt er mürrisch. „Dann bleibt uns nichts anderes übrig als einen anderen Weg zu…“, Hagers PDA unterbricht ihn. Er fasst an sein Handgelenk und drückt auf die Anrufannahmetaste.

„Hager?“ tönt es aus den kleinen Lautsprechern. „Ja Aibrak wie sieht es aus?“
 –  „Sehr gut. Wir haben die Zustimmung der Verstossenen.“ Hagers Gesicht verzieht sich zu einem Lächeln. „Gerade haben wir uns darüber unterhalten was wäre wenn nicht. Das wäre ja nun geklärt. Sehr gut!“, und wendet sich zu Konstanz „Soviel dazu mein alter Freund“ lächelt er ihn an.

 

27.4.08 14:40
 


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