Hinweis
Der Inhalt dieser Seite stammt von verschiedenen Hobby-Autoren. Die Geschichten die sie verfassen, sind keine Meisterwerke. Sie enthalten bestimmt Gramatikfehler und es fehlen bestimmt einige Satzzeichen. Die Korrektur von Dritten wird ebenfalls nicht von Profis durchgeführt.
Wer die Kurzgeschichten dennoch lesen möchte, dem wünschen wir viel Spass dabei. Jede konstruktive Kritik ist gern gesehen und hilft den Hobby-Autoren bei ihrer Weiterentwicklung.

zur Serie A: Anarchy World

zur Serie B: Meine Schwester heißt Polyester



  Startseite
    Serie A
    Serie B
    News
    Releases
  Über...
  Archiv
  Charaktere
  Romane
  Technik
  Autoren
  Links
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

Webnews



http://myblog.de/acantophis3

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Anarchy World XP-4 Saga Band 1

6.
1. April 2.94.59 n. C.
7:30 IPZ
Aioana

 

Einen Tag ist es her seit Aioana ihrer Schwester ihre Entscheidung über den Neubeginn auf Rubi-Ka mitgeteilt hatte. Erst war sie nicht wirklich überzeugt aus Angst davor diesen gewaltigen Schritt zu gehen. Aioana war noch nie eine Freundin großer Entscheidungen. Sie lebte lieber in den Tag hinein ohne sich groß Gedanken über wichtige Dinge machen zu müssen.
   Aioana streicht sich über die rechte Wange, Nardos hatte gestern wieder einen Wutausbruch als sie ihm von dem Abflug heute erzählte, und schlug mehrmals nach ihr. Sie fühlt sich wie von einem Zug überfahren. Obwohl Nardos nicht gerade muskulös ist hat er ganz schön Bums hinter seinen Schlägen. Sie war froh als er endlich eingeschlafen war.

   Sie blickte im Spiegel nach unten auf ihren nackten Körper. Ein großer blauer Fleck zeichnete sich oberhalb ihrer Magengrube ab. Als sie leicht dagegen drückt durchzuckt sie ein irrsinniger Schmerz. Sie nimmt einen Waschlappen aus dem Schrank und taucht ihn in kaltes Wasser. Sie drückt ihn gegen ihre Stirn auf der sie auch von ihrem Freund getroffen wurde.

   Nach einigen Minuten in der Hydrodusche zieht sie sich ein weißes Hemd über die Schultern. Sie blickt noch einmal auf ihren blauen Fleck auf dem Bauch während sie die Knöpfe zuknüpft. Als sie das Bad verlässt bemerkt sie wie Nardos über der Küchenspüle hängt und seinen Arm mit einem Messer malträtiert.

   „Was tust du denn da?“, fragt sie erschrocken. „Das geht dich gar nichts an verdammte Schlampe!“, ruft er ihr entgegen. Sie verdreht die Augen und wendet sich ihrem Rucksack zu. „Mach was du willst, ich bin eh in paar Stunden weg von hier.“, murmelt sie. Nardos wirft das Messer auf den Tisch das daraufhin dort feststeckt. Er kneift seine Augen aggressiv zusammen. „Du kannst nicht gehen! Ich verbiete es dir!“, ruft er. „Was ich mache geht dich auch nichts mehr an“, erwidert Aioana „Und nun lass mich endlich in Ruhe, du musst auch bald weg von hier.“

   Sie lässt sich nicht beeindrucken und packt noch einige weitere Sachen ein. „Weißt du was ich einfach nicht verstehen kann Ana? Das du sonst immer ein kleines Viech warst das nichts konnte. Und nun entscheidest du dich einfach dafür abzuhauen und mich im Stich zu lassen?“, knurrt er sie weiter an. Aioana ignoriert die Beleidigungen die Nardos auf sie wirft.

   Sie faltet noch einige Gläser die sie am Vorabend aussortiert hatte in Handtücher ein ohne den Blick zurück zu werfen. Doch dann spürt sie kalte Finger um ihren Nacken die sich langsam um ihren Hals schieben und dann leichten Druck ausüben. Ihr Atem wird schwer, ihr Herz rast in einem unangenehmen Tempo. Erdrückender werden die Hände um ihren Hals sodass sie weniger Luft bekommt. Nardos Blut das aus den Schnitten an seinem Arm über seine Finger tropft hat Aioanas Hals erreicht und läuft ihr den Brustkorb hinab.
   „Verrecke doch du verdammtes Weib!“, brüllt Nardos ihr entgegen. „Wenn du schon abhaust und mich allein lässt dann wenigstens in eine Zukunft ohne neues Leben!“ Aioana jappst nach Luft, ihre Finger greifen über den Boden, sie suchen nach einem Glas. Endlich hat sie eins zu fassen bekommen und schlägt es über ihren Kopf hinweg Nardos gegen die Stirn. Dieser verliert Halt und stürzt mit Aioana zu Boden, landet auf ihrem Rücken, seine Hände lösen sich von ihrem Hals. Sie löst sich von ihrem Körper der auf ihrem liegt. Er schreit wie in Rage und schnappt nach ihr. Sein Blick wird drübe von dem Blut das sich in seinen Augen sammelt, bekommt aber ihren Fuß zu fassen und rüttelt daran. „Lass mich gehen!“ schreit sie und muss husten.

   „Du verdammter Mistkerl, es ist aus, ich brauch dich nicht mehr um mein Verlangen zu stillen! Lang genug hast du mich unterdrückt! Es ist vorbei!“ Sie löst sich von seinem Griff und rennt zur Wand um sich dagegen zu lehnen und Luft zu holen. „Du darfst nicht gehen! Ich bin nichts ohne dich! Niemand sonst will etwas mit mir zu tun haben.“, schreit er unter Tränen heraus. „Niemand liebt mich so wie du!“ er schlägt mit der Faust gegen den Boden. „Ich liebe dich nicht Nardos.“, hustet sie unter Schmerzen. „Das habe ich längst aufgegeben. Es war Einbildung, ich wollte nur jemanden der mich in den Armen hält und mir zeigt das ich was wert bin. Das ist genau das was du auch wolltest.“. Auch Aioana kann die Tränen nicht mehr zurückhalten. „Ich bin wie meine Mutter.. ich bin schwach.“ Sie stützt ihren Kopf auf ihren Händen ab. „Dann stirbt Lügnerin!“

   Sie blickt auf und sieht Nardos der das Messer von vorhin geschnappt hat und auf sie losgeht. Sie kann nicht mehr ausweichen, es ist vorbei. Doch plötzlich trifft Nardos eine Schulter von hinten. Er stolpert und knallt gegen die Wand neben Aioana auf. Sie schnauft, was war geschehen? Afinia steht sich die Schulter haltend vor ihr. Aioanas Augen sind weit aufgerissen vor Überraschung. Erschrocken fällt sie ihrer Schwester in die Arme. Nie zuvor hätte sie so etwas getan. Nardos lehnt regungslos an der Wand. Doch dann stützt er sich ab und dreht sich langsam um, wobei er wieder mit dem Rücken an die Wand stürzt. Das Messer steckt in seinem Brustkorb knapp neben dem Herzen. Er atmet schwer. Alle drei stehen sich gegenüber.
   Die beiden Schwestern blicken Nardos entgegen. Dieser wackelt in Richtung der Glaswand die den Ausblick in den Himmel erlaubt. Er muss lachen: „Wenn jemand schwach ist, dann bin ich das Ana.“, und er hustet Blut. „Wir sehen uns wann anders wieder Nardos“, sagt sie mit vom weinen verschnupfter Nase. Nardos schreit so laut wie er kann als er eine Eisenlampe von der Wand reißt und damit auf die Scheibe einschlägt. Unter großer Anstrengung schlägt er einige male dagegen bis sie endlich nachgibt. Noch ein paar mal trifft er das gesplitterte Glas, dass dann schließlich bricht. Von der Wucht seines Schlages gezogen durchbricht sein Kopf das Glas. Aioana und Afinia drücken ihre Augen zusammen als er mitsamt der Lampe aus der Wand stürzt, 238 Kilometer in die Tiefe. Nach einer Minute Stille drückt sich Aioana gegen Afinias Brust und lässt noch einmal all ihrem Schmerz freien lauf. Afinia streichelt ihr über den Kopf. Sie weiß wie sehr ihre Schwester doch an Nardos gehangen hatte trotz all seinen schlechten Eigenschaften.
27.4.08 14:42
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung